Die Frage, ob Schmelzklebstofffolie und Selbstklebefolie dasselbe Produkt sind, beschäftigt viele. Hier kann ich Ihnen versichern, dass Schmelzklebstofffolie und Selbstklebefolie nicht dasselbe Produkt sind. Der Unterschied lässt sich anhand der folgenden drei Aspekte verdeutlichen:
1. Der Unterschied in der Haftfestigkeit: Schmelzklebstofffolie ist ein wärmegebundener Klebstoff. Er ist fest, weist bei Raumtemperatur stabile Eigenschaften auf und ist nicht viskos.
Es klebt nur im geschmolzenen Zustand und erstarrt nach dem Abkühlen, ohne zu kleben – ähnlich wie Plastik. Es gibt viele Arten von Schmelzklebstoffen mit unterschiedlichen Schmelzpunkten, die im Wesentlichen in niedrige, mittlere und hohe Temperaturen unterteilt werden. Selbstklebende Folien sind, wie der Name schon sagt, selbstklebend. Sie kleben bei Raumtemperatur. Auch sie haben einen Schmelzpunkt, der jedoch in der Regel sehr niedrig ist, etwa bei 40 Grad. Je niedriger der Schmelzpunkt, desto geringer die Klebkraft nach dem Abkühlen. Dies ist auch ein wichtiger Grund dafür, dass selbstklebende Folien nach dem Aufkleben leichter abreißen.
2. Der Unterschied im Umweltschutz: Die Umweltverträglichkeit von Schmelzklebstofffolien ist in verschiedenen Branchen anerkannt und wird daher häufig eingesetzt. Selbstklebende Klebstoffe sind zwar kostengünstig in der Herstellung und Verarbeitung, ihre Umweltverträglichkeit ist jedoch nicht mit der von Schmelzklebstofffolien vergleichbar.
3. Unterschiedliche Anwendungsmethoden: Heißklebefolien werden hauptsächlich mithilfe einer Mischmaschine verarbeitet. Der Selbstklebstoff hat einen niedrigen Schmelzpunkt und ist flüssig, wodurch er sich nur schwer formen lässt. Beim Auftragen wird der Klebstoff meist mit einem Pinsel aufgetragen. Der Nachteil dieser Methode besteht darin, dass der Klebstoff die Poren des Gewebes verstopfen und so Luftdichtigkeit verursachen kann.
Veröffentlichungsdatum: 01.09.2021



